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Info2018-06-04T17:50:24+00:00

echoes Bandinfo

Pink Floyd – Giganten des Progressive- und Art-Rock, Architekten gewaltiger magischer Klanggebäude mit einzigartiger musikalischer Ästhetik, Zeremonienmeister bombastischer Live-Shows – ein Monolith im Strom der Rockgeschichte. Pink Floyd sind eine der größten Bands aller Zeiten und haben längst ihren Platz im Rock-Olymp.

Seit dem viel zu frühen Tod des Pink Floyd-Keyboarders Richard Wright im Jahr 2008 steht allerdings auch endgültig fest, dass Pink Floyd leider nie mehr in der Originalbesetzung zu sehen sein werden.

Die Pink Floyd-Tributeband Echoes trägt das Erbe dieser legendären Band jedoch weiter. „Pink Floyds Meisterschüler“ (Vogtland-Anzeiger) um den Ausnahme-Gitarristen und -Sänger Oliver Hartmann (u.a. Avantasia, Rock Meets Classic) haben das in den letzten Jahren bei über 400 Konzerten, darunter Festivals mit Jethro Tull, Joe Cocker, Manfred Mann, Asia, The Hooters, Ten Years After, The Sweet u.v.a., europaweit eindrucksvoll bewiesen und dabei zigtausende Menschen begeistert. Echoes nehmen ihr Publikum mit auf eine höchst emotionale Reise zur dunklen Seite des Mondes, von „Ummagumma“ über „Meddle“, „Dark Side Of The Moon“, „Wish You Were Here“, „Animals“ und „The Wall“, bis hin zur Post-Waters-Ära. Neben einem umfassenden „Best Of Pink Floyd“ kommen dabei auch so manche fast schon in Vergessenheit geratene Werke wieder zu Gehör.

Und dennoch ist ein Echoes-Konzert kein Nostalgie-Trip. Vielmehr zeigt die Band mit immenser Spielfreude, Liebe zum Detail, druckvollem Sound und viel Respekt vor dem Original, dass die komplexen Pink Floyd-Epen heute noch genauso faszinierend und aktuell sind wie zur Zeit ihrer Entstehung – zeitlos eben.

Echoes präsentieren ein eigens für sie entworfenes, knapp dreistündiges Spektakel, das auch dem visuellen Aspekt der gigantischen Konzerte von Pink Floyd gerecht wird. Die aufwändige Produktion, bestückt mit zahlreichen intelligenten Scheinwerfern, computergesteuerten Videoprojektionen und zahlreichen weiteren Elementen der Original-Shows von Pink Floyd, garantiert in Verbindung mit der ebenso aufwändigen Soundanlage ein absolut außergewöhnliches und einzigartiges Live-Erlebnis.

Die Presse-Echo(e)s fallen dementsprechend aus: „Es ist ein Spektakel“ schreibt die Süddeutsche Zeitung. Ein „Monumentales Konzert“ bescheinigt der Hanauer Anzeiger, „Einfach zu schön“ findet es die WAZ und sogar „Fast unheimlich“ die Allgäuer Zeitung. „Echoes bewiesen, dass sie auserwählt sind“ bilanziert die GNZ, das Main Echo feiert „Die Kopie als Gesamtkunstwerk“. Und geradezu euphorisch fällt das Fazit der Rheinpfalz aus: „Das kann man kaum besser machen. Selten kann man reinen Gewissens behaupten, dass die Kopie dem Original fast schon auf Augenhöhe begegnet. Aber bei Echoes ist genau das der Fall. Sie meistern jedes Stück mit unglaublicher Hingabe, Authentizität und Fingerspitzengefühl. Echoes haben alle Erwartungen erfüllt und zollten ihren Helden einen Tribut, der nicht abwechslungsreicher, wagemutiger und perfekter hätte sein können.“

Das Publikum darf sich also auf ein – im wahrsten Sinne des Wortes – stimmungsvolles und spektakuläres Konzertereignis in floydianischer Atmosphäre freuen!

Wish You Were Here!

History

Die Anfänge

Wie eigentlich fast immer, fing auch bei echoes alles mit einer Schülerband an. Ende der 80er / Anfang der 90er Jahre spielte man sich in wechselnden Besetzungen unter dem Namen Whiteout quer durch die Rock- und Popgeschichte und wurde zu dem, was landläufig als Top40- Band (oder verächtlich auch Tanzkapelle…) bezeichnet wurde. Da die eigenen Vorlieben aber auch durchaus jenseits der Charts und dem üblichen Radio-Gedudel lagen, nahm man auch Songs ins Programm, die in Festzelten und Turnhallen eher nicht zum Repertoire gehören, weil sie zum Tanzen zu umständlich, zum Mitsingen zu unbekannt/kompliziert oder gar alles zusammen waren. Da in der Band neben den damals üblichen Metallern und Hardrockern auch Progrock-Fans waren, fanden schließlich auch Songs von Genesis, Saga, Marillion und – genau! – Pink Floyd ihren Weg auf die Setlist.

Bei den verschiedenen (Tanz-)Runden des Abends etablierte sich neben Pop, Disco-Fox, Rock, Hardrock und Metal klammheimlich auch der Progrock. Und gerade bei Pink Floyd wurde deutlich, dass Band und auch Publikum es liebten. Irgendwann gab es dann einen kompletten Pink Floyd-Block (aus 4-5 Titeln). Bei einem Open Air-Festival hatte die Band dann nur einen Slot von 45 Minuten und entschloss sich, diesen ausschließlich mit dem Pink Floyd-Block zu füllen. Die Reaktionen auf diesen kurzen Gig waren geradezu euphorisch. In diesem Moment entstand in zwei Köpfen – namentlich denen von Drummer Steffen Maier und Keyboarder Paul Ahrens – die Idee, immer nur Pink Floyd zu spielen – und das nicht nur 45 Minuten, sondern für ein volles Konzert.

Geburtsstunde

Reines Tribute war damals (Anfang 90er Jahre) allerdings noch etwas völlig Abwegiges. Und so schüttelten die anderen Köpfe in der Band dieselben. Steffen und Paul ließen sich jedoch nicht beirren und hoben 1993 echoes aus der Taufe. Zunächst mussten jedoch die passenden Mitstreiter gefunden werden. Nach einigen Auditions fiel die Wahl auf den Gitarristen Peter Klement, den Bassisten Michel Hauck und den Multiinstrumentalisten Stefan Weilmünster (Lead Vocals, Saxophon, Keyboards und zweite Gitarre). Vor der Bühnenpremiere musste allerdings erst einmal intensiv geprobt werden, und so dauerte es noch eineinhalb Jahre, bis ein dreistündiges Repertoire im Kasten war. 1995 schließlich machte die Band ihren ersten Testgig im „Schwarzen Adler“, einer kleinen gemütlichen Kneipe im Spessart mit winziger Bühne. Mit 50 Zuhörern war der Laden dann auch komplett gefüllt.

Der erste „richtige“ Gig, im Sommer 1995, war dann gleich ein paar Nummern größer: echoes spielten als Headliner vor großer Kulisse beim 1. internationalen Eclipsed-Meeting im Offenbacher Leonard-Eißnert-Park am Bieberer Berg. Das Eclipsed, heute eine der größten und renommiertesten deutschsprachigen Zeitschriften für anspruchsvolle Rockmusik, war damals noch ein reines Pink Floyd-Fanzine. So war es wenig verwunderlich, dass ausschließlich fachkundiges Publikum vor Ort war, welches zudem aus der ganzen Republik und dem benachbarten Ausland anreiste. Für echoes eine wahre Feuertaufe, die zudem massiv durch den Umstand erschwert wurde, dass Bassist Michel Hauck krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel und in quasi letzter Minute durch Flippo Staab ersetzt werden musste. Dieser konnte jedoch durch Erfahrung, Gelassenheit und hohe Improvisationsfähigkeit erfolgreich verhindern, dass echoes schon beim ersten Konzert Schiffbruch erlitten. Stattdessen gab es – als hätte der Himmel Regie geführt – einen Wolkenbruch: Nachdem den ganzen Tag perfektes Sommerwetter war, zuckte just beim mitternächtlichen letzten Schlag von „Run Like Hell“ ein heftiger Blitz übers Gelände und der Himmel öffnete seine Schleusen. Eine große, perfekt getimte Show, die dem Pathos und Bombast von Pink Floyd mehr als gerecht wurde. Und vielleicht auch ein Zeichen für die Dinge, die da noch kommen sollten…

„Lasst es, ihr macht euch doch nur lächerlich!“

Die Band begann nun nach und nach, das Rhein-Main-Gebiet unsicher zu machen. Allerdings war bei vielen Veranstaltern und Club-Betreibern das Thema Tribute- bzw. Coverband mehr als verpönt. „Bevor ich sowas bei mir spielen lasse, sperre ich lieber den Laden zu!“ durfte man sich nicht nur einmal anhören. Außerdem gab es größte Zweifel, ob eine Ausnahmeband wie Pink Floyd überhaupt nachspielbar sei: „Lasst es, ihr macht euch doch nur lächerlich!“

Die Band reagierte mit „Jetzt erst recht“-Mentalität und tatsächlich setzte sich langsam etwas in Bewegung, was bald nicht mehr aufzuhalten sein sollte. Gerade in Aschaffenburg, der Heimatstadt von echoes, hatte sich eine immer größer werdende und erfolgreiche Szene mit Cover- und nach und nach auch Tribute-Bands gebildet. Ob Westernhagen, Phil Collins, AC/DC, Blues Brothers oder Genesis – die Bands fanden ihr Publikum und das Publikum fand Gefallen an den Bands. Zudem bot der Colos-Saal (bzw. sein Vorgänger Klimperkasten), der sich zu dieser Zeit ebenfalls auf seinen sehr erfolgreichen Weg an die Spitze der deutschen Live-Clubs machte, das perfekte Podium und legte den Grundstein für eine quicklebendige Musikszene in und um Aschaffenburg. echoes schwammen munter mit und erweiterten fleißig ihre Live-Aktivitäten in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz. Zudem holten sie sich – neben anderen Sängerinnen – mit Sanne Stenger-Neeb und Corinna Lieb (Phonodrive) auch weibliche Stimmen mit auf die Bühne.

Veränderungen

Wie so oft bei Amateur-Bands kam man jedoch bald an den Punkt, wo einerseits unterschiedliche Ansprüche und Ziele, andererseits berufliche und private Veränderungen dafür sorgten, dass Musiker die Band verließen und neue hinzukamen. Um die Jahrtausendwende mussten echoes mit zahlreichen Besetzungsänderungen klarkommen, wobei sich jedoch keine Besetzung lange als stabil erwies. So lag die Band 2001 schließlich völlig auf Eis und das Ende schien nah.

Kollege Zufall

Doch wie so oft im Leben kam der glückliche Zufall zu Hilfe. Drummer Steffen traf 2002 in einem Aschaffenburger Club auf Martin Hofmann, der sich als Bassist mit seiner Band Scaramouche bereits in den 70er Jahren Meriten in der Progszene verdient und außerdem mit dem fantastischen Genesis-Tribute Seconds Out für Furore gesorgt hatte. Zudem war er als Besitzer des Musikgeschäfts „Musik-Service“ eine bekannte Größe in Aschaffenburg. Seconds Out kämpften jedoch mit ähnlichen Problemen wie echoes, es ging nicht mehr so recht voran. Recht schnell war klar, dass man sich gegenseitig helfen konnte, vor allem nachdem Martin in Aussicht gestellt hatte, einen gewissen Oliver Hartmann für echoes gewinnen zu können. Nun war Oliver damals natürlich noch nicht die große Nummer, die er heute national und international ist. Doch hatte er sich regional mit seiner äußerst erfolgreichen Top40-Band Spider und überregional mit At Vance als formidabler Gitarrist und außergewöhnlicher Sänger bereits einen sehr guten Namen gemacht. Und – auch hier standen Glück und Zufall wieder Pate – er hatte Zeit und Lust auf echoes, zumal er schon immer ein Fan von Pink Floyd im Allgemeinen und von David Gilmour im Speziellen war.

Damit hatte man die auch heute noch aktuelle Besetzung von echoes zusammen. Ergänzt wurde die Band zunächst vom englischen Saxophonist Lee Mayall (Neffe des legendären John Mayall), der sich später mit Michael Unger den Job teilte. Seit ein paar Jahren ist Michael fest bei echoes. Nicht nur für den „Great Gig In The Sky“, sondern auch für die zahlreichen vielstimmigen Chöre sind als weibliche Vocals inzwischen abwechselnd Carolin Riehemann, Ilka Müller oder Tiffany Kirkland mit an Bord.

Der Königsweg: Touren, touren, touren!

In der neuen 2002er Besetzung nahmen echoes dann so richtig Fahrt auf. Die Band spielte in Clubs quer durch Deutschland, trat erstmals auch in (immer größer werdenden) Hallen auf und wurde für größere Festivals gebucht. So spielte man zusammen mit The Hooters, Sweet, Joe Cocker und Manfred Mann. Zudem machte man sich auf, das Ausland zu erobern. Fortan standen auch Österreich, Italien, die Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, Belgien und die Niederlande auf dem Tourplan. Ein echtes Highlight kam 2007, als die Band bei der „Night Of The Prog“ zusammen mit Asia auf dem legendären Loreley-Felsen spielte. Sommer-Konzerte auf Burgen (Monschau, Kulmbach, Burghausen), in Innenhöfen von Schlössern (Aschaffenburg) und Residenzen (München) sowie in Klosterruinen (Calw, Limburg) oder in bekannten Spielstätten (Stuttgart Killesberg, Nürnberg Serenadenhof, Magdeburg Seebühne, Hanau Amphitheater, Altusried Freilichtbühne) standen und stehen auf dem Tourplan. Ebenso werden inzwischen die großen Hallen (Dortmund Westfalenhalle, Siegen Siegerlandhalle, Passau Dreiländerhalle, Zwickau Stadthalle, Landshut Sparkassen-Arena) bespielt.
Daneben liebt es die Band, auch weiterhin in intimer Club-Atmosphäre aufzutreten und ist regelmäßiger Gast im Aschaffenburger Colos-Saal, der Bochumer Zeche, der Music-Hall in Worpswede usw….

Und es bleibt nicht bei Deutschland und den Nachbarländern: 2016 spielte man ein großes Open Air vor traumhafter Kulisse in Kroatien und im selben Jahr ging es erstmals auch nach Russland (Moskau) – to be continued.

Die kleine Tributeband von 1995 hat sich also mehr als prächtig entwickelt und gilt heute als eines der erfolgreichsten Pink Floyd-Tributes der Welt.

Auf zu neuen Ufern

Trotzdem – oder vielleicht gerade deswegen – verlassen echoes gerne die ausgetretenen Pfade und machen sich auf die Suche nach neuen Ufern. Bestes Beispiel: „Barefoot To The Moon“, das Live-Album der Band mit akustischen Versionen der Pink Floyd-Songs. Die DVD schaffte es sogar in die Top 20 der DVD Musik-Charts von Media Control und wurde von den Lesern des Eclipsed-Magazins gar in die Top 10 der DVDs des Jahres 2016 gewählt! Für die Band ein Ansporn, dieses Konzept weiter zu verfolgen und auszubauen.

2018, im 24. Jahr ihres Bestehens, machen sich bei echoes noch keinerlei Ermüdungserscheinungen bemerkbar. Im Gegenteil: Die Band hat unglaublichen Spaß, die fantastische Musik von Pink Floyd zu spielen und mit ihrem Publikum zu teilen. Der „Endless River“ fließt weiter…

As time goes by…

echoes Pink Floyd Tribute Coverband Bandfoto
Die Ur-Besetzung von 1995 mit den heute noch aktiven Gründungsmitgliedern Paul Ahrens (Mitte) und Steffen Maier (rechts)
echoes Pink Floyd Tribute Coverband Bandfoto
Ur-Besetzung mit Background-Sängerinnen
echoes Pink Floyd Tribute Coverband Bandfoto
Mit neuem Gitarrist Thomas Langer ab ca. 1998
echoes Pink Floyd Tribute Coverband Bandfoto
Neue Besetzung mit Background-Sängerinnen um 2000
echoes Pink Floyd Tribute Coverband Bandfoto
Erstes (zugegeben suboptimal gelungenes) Bandfoto 2002 in der noch heute aktuellen Besetzung mit Martin Hofmann (vorne links) und Oliver Hartmann (vorne rechts) – Stefan Weilmünster (Saxophon, hinten Mitte) verließ kurz darauf die Band
echoes Pink Floyd Tribute Coverband Bandfoto
And then they were four… Offizielles Bandfoto seit ca. 2005 (Ummagumma lässt grüßen) in der klassischen Pink Floyd-Viererbesetzung
echoes Pink Floyd Tribute Coverband live
Aktuelle Besetzung mit Saxophonist Michael Unger und Sängerin Carolin Riehemann nach einem erfolgreichen Konzert in Luxemburg